Kin­der­rech­te kennenlernen

Übri­gens: Exper­ten mei­nen, das eini­ge wich­ti­ge Din­ge in der Kon­ven­ti­on feh­len. Des­halb gibt es mitt­ler­wei­le drei Zusatz­pro­to­kol­le. Das sind Ergän­zun­gen zum ursprüng­li­chen Ver­trag. Die­se Zusät­ze bezie­hen sich auf: die Rech­te des Kin­des in bewaff­ne­ten Kon­flik­ten, die Rech­te des Kin­des betref­fend den Ver­kauf von Kin­dern, Kin­der­pro­sti­tu­ti­on und Kin­der­por­no­gra­phie sowie die Rech­te des Kin­des Beschwer­de wegen Ver­let­zung ihrer Rech­te einzulegen.

Gera­de in einer kon­sum­ori­en­tier­ten Gesell­schaft leben Men­schen über ihre Bedürf­nis­se – und ver­fol­gen ihre Wün­sche. Die Wer­bung gene­riert Wün­sche, die dann zu Bedürf­nis­sen sti­li­siert wer­den. Aus Sicht der Wirt­schaft schei­nen die Bedürf­nis­se daher unendlich.

Das ist aber nicht der Fall. Denn: in der Wis­sen­schaft spre­chen wir nur von fünf „grund­le­gen­den, über­le­bens­wich­ti­gen“ Bedürf­nis­sen. Die­se Bedürf­nis­se müs­sen erfüllt sein, damit ein Mensch kei­ne anhal­ten­den, schwer­wie­gen­den, kör­per­li­chen, see­li­schen und geis­ti­gen Schä­den erlei­det. Die­se grund­le­gen­den Bedürf­nis­se, die alle Men­schen haben, fin­den sich auch in der UN-KRK als Rech­te wie­der. Dabei han­delt es sich um  phy­sio­lo­gi­sche Bedürf­nis­se (=Art.6 UNKRK); Sicher­heits­be­dürf­nis­se (=Art.19 UNKRK), sozia­le Bedürf­nis­se (=Art.19 UNKRK),) Indi­vi­du­al­be­dürf­nis­se (=Art 2 UNKRK) und Selbst­ver­wirk­li­chungs­be­dürf­nis­se (=Art.17/31UNKRK)

Heißt: Es gibt kein Recht auf ein Han­dy, wohl aber ein Recht auf Infor­ma­ti­on (Arti­kel 17 UNKRK)

Lek­ti­on 4 von


Die UN-KRK ent­hält eine Ein­lei­tung (Prä­am­bel) und 42 Kin­der­rech­te. Arti­kel 43 bis 54 sind soge­nann­te Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen, die beschrei­ben, wie ein Staat dafür zu sor­gen hat, dass die Kin­der­rech­te umge­setzt werden.

 


Arti­kel 12 sagt, dass du das Recht hast dei­ne Gedan­ken, Wün­sche und Bedürf­nis­se frei zu äußern. Dei­ne Mei­nung muss bei allen Din­gen, die dich betref­fen, beach­tet wer­den: zu Hau­se, in der Schu­le, bei Ämtern und vor Gericht. Was denkst du? Wo soll­te dei­ne  Mei­nung viel mehr berück­sich­tigt werden?

 

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